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  Küchen und Speisesaal  

2015-2017: Globus Stiftung St. Wendel - Küche und Speisesaal für Jukira Firimoni Kiduma school Globus

Dezember 2015 haben wir mit unserem Bauprojekt für eine Küche mit Speisesaal für die Grundschule Jukira Firimoni Kiduma school zusammen mit den Fördergeldern der Globus-Stiftung begonnen. Im Oktober 2016 war das Gebäude dann soweit fertiggestellt.
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Da unsere Partner im Dorf Muwafu keine Kenntnisse über energiesparende Holzöfen hatten, sind wir, Edward und Tanja Kiduma, im Dezember 2016 / Januar 2017, selbst wieder nach Uganda gereist. In der Hauptstadt Kampala haben wir eine Firma gesucht, die uns die energiesparenden modernen Holzöfen bauen kann. Recht schnell wurden wir mit einer Firma vertragseinig. Anfang Januar 2017 schickte die Firma aus Kampala ihre Arbeitsgruppe in unser Dorf Muwafu, um mit dem Bau zu beginnen. Die Öfen wurden aus speziellen feuerfesten Steinen gemauert. Es sind 4 Kochstellen, zwei mit 300 Liter Töpfen und zwei mit 150 Liter Töpfen. Die Töpfe sind aus Edelstahl und wurden in Kampala hergestellt. Die Öfen wurden genau auf die Größe der Töpfe angepasst. Jede Kochstelle hat ein Ofenrohr aus Stahl, das nach draußen führt und ca. 1 m höher als das Dach ist. Dieses von der Firma entwickelte System ermöglicht einen um 70 % deutlich verringerten Holzverbrauch beim Kochen und es entsteht im Raum überhaupt keine Rauchentwicklung. Die Öfen wurden zum Abschluss von außen mit Fliesen verkleidet. Noch bevor wir Mitte Januar 2017 wieder nach Deutschland zurückflogen, waren die Arbeiten der Firma fertig gestellt.

Glo-St6 Glo-St7 Glo-St8 Glo-St9 Glo-St10 Ende März 2017 war nun alles fertig und das Ganze wurde mit einem schönen Essen für die Schulkinder feierlich eingeweiht. Die Leute im Dorf Muwafu sind sehr stolz. Diese Küche wertet den gesamten Ort enorm auf. Die öfen waren und sind immer noch der Renner schlechthin. Leute kommen extra, um diese neue Anlage zu bestaunen. So etwas Modernes hat man im Dorf noch nie gesehen. Und kochen ohne Rauch… unglaublich. Unsere Köche wurden von der Ofenfirma geschult, wie man mit den Öfen umgeht. Das Arbeiten ist nun viel leichter für sie geworden.

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Rund um die Öfen hat die Firma Stufen gemauert, sodass das Rühren einfacher ist und man besser rankommt. Zu den Mahlzeiten stellen sich nun die Kinder an dem Durchreichfenster an und erhalten ihre Portion. Jeder hat einen Sitzplatz und kann in aller Ruhe essen, nicht wie früher unter dem Baum auf dem Boden. Den Speisesaal nutzt die Schule außerdem für andere schulische Veranstaltungen. So macht die Schule z.B. freitags eine Lesestunde, an der die gesamte Schule mit allen Klassen gleichzeitig teilnimmt. Alles in allem hat sich diese Investition wirklich sehr gelohnt und wir und auch alle Bewohner, Mitarbeiter und Kinder der Grundschule Jukira Firimoni Kiduma school sind sehr froh und stolz darauf.

Eine Reihe von Bildern können Sie jetzt in unserer GALLERY für die Küche und Speisesaal
ansehen.

Zukünftige Pläne

  • Die Berufsschule soll bis Ende des Jahres fertig gebaut werden, ebenso die weiteren Lehrerhäuser. Außerdem soll die Einrichtung aus Tischen und Stühlen und Werkzeuge für die Berufsschule angeschafft werden, sodass diese Anfang des nächsten Jahres 2020 starten kann.
  • Das Kirchengebäude für die Christen in Muwafu, soll ebenfalls weiter gebaut werden.
  • Es soll ein Zaun rund um die gesamten Schulgebäude errichtet werden, um in erster Linie den Schulkindern Schutz auf dem Schulgelände zu bieten und außerdem den gesamten Schulkomplex vor Diebstahl und Einbruch zu sichern.
  • Wir wollen getrennte Schlafräume für Mädchen und Jungen auf dem Gelände der Jukira Firimoni Kiduma school errichten. Es gibt viele Waisenkinder, die zwar bei Verwandten wohnen, aber im Haushalt viel leisten müssen und daher viel zu wenig Zeit für die schulischen Arbeiten haben. Solchen Kindern wollen wir nun die Möglichkeit geben, wärend der Schulzeit in der Schule zu übernachten.
  • Nach wie vor gibt es noch sehr viele Kinder, denen wir durch eine Patenschaft helfen könnten.

Mit Ihrer Spende können wir diese Ziele gemeinsam erreichen!

    

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Unser Verein arbeitet ehrenamtlich und alle Spenden sowie Zuwendungen für Patenschaften gehen direkt an unsere Partnerorganisation vor Ort in Uganda.

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