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  Berufschule  

Berufsschule "Buwanfu Vocational Training College" im Aufbau seit Juli 2018

ProCent Mit Hilfe von Fördergelder der Daimler Pro Cent Initiative haben wir im Juli 2018 angefangen, eine Berufsschule mit einer Bibliothek, einem Büro, einem Lehrerzimmer und 4 Klassenräumen für die Berufe Schreiner, Maurer, Friseur und Schneider zu bauen. Die Berufsschule wird in unmittelbarer Nähe von der Grundschule Jukira Firimoni Kiduma School gebaut.


BuVoTC3BuVoTC2BuVoTC1 Nach der 7. Klasse ist im ugandischen Schulsystem die primary school (Grunschule) zu Ende und dann können die Kinder eine Berufsausbildung machen oder eine secondary school besuchen. Die Art der Berufsausbildung, die wir anstreben, ist das sogenannte „Vocational Training“. Diese Ausbildung erfordert kein akademisches Studium, sondern eine praktisch orientierte Ausbildung und ist schon nach 6 Monaten (variiert je nach Beruf) mit dem Erhalt eines Zertifikates abgeschlossen. Das Ziel dieser Ausbildung ist, dass alle Schüler nach Abschluss in der Lage sind, Arbeit zu finden. So werden den Schülern Grundkenntnisse vermittelt, sie werden beraten und für eine eventuelle Weiterausbildung wird das Fundament gelegt. Diese Ausbildungsform ist im gesamten Land Uganda, auch in Kampala, verbreitet. Üblich sind auch die von uns angestrebten Berufe: Schreiner, Maurer, Friseur und Schneider. Dies sind gängige Berufe, die im Dorf gebraucht werden und mit denen man immer Arbeit finden kann. So z.B. die Schneider für das Nähen der Schuluniformen, etc..

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Wir möchten diese Ausbildung besonders für die sozial benachteiligten Kinder im Dorf Muwafu anbieten. Kinder deren Familien sehr arm sind, für Waisenkinder und für Kinder, die die Fähigkeit eine höhere Schulbildung zu erreichen nicht besitzen. Wichtig ist, dass diese Dorfschule für die Kinder in der Umgebung von Muwafu den großen Vorteil hat, dass sie zu Hause wohnen können. Würden sie in der Stadt zur Schule gehen, kämen zusätzliche immense Kosten für die Übernachtung und Unterbringung dazu, was sich wiederum viele nicht leisten können. Sie wären somit ohne Arbeit geblieben, weil sie einfach die finanziellen Mittel nicht haben, eine Stadtschule zu besuchen. Die entsprechenden Studienpläne des ugandischen Ministeriums für Erziehung und Sport werden auch in dieser Schule dabei benutzt. Diese werden regelmäßig von dem ugandischen zuständigen Ministerium aktualisiert und der Arbeitslage angepaßt. Die Jugendarbeitslosigkeit in Uganda lag 2012 bei ca. 65% aller Arbeitslosen. Im Dorf Muwafu lag die Arbeitslosenquote bei ca. 85%. Mögliche Ursachen dafür: keine an den vorhandenen Arbeitsmarkt angepaßte Berufsausbildungsinstitute und mangelhafte finanzielle Möglichkeiten. Dieses Bauprojekt geht planmäßig voran und wird vorausichtlich Ende 2019 fertig sein.

Zukünftige Pläne

  • Die Berufsschule soll bis Ende des Jahres fertig gebaut werden, ebenso die weiteren Lehrerhäuser. Außerdem soll die Einrichtung aus Tischen und Stühlen und Werkzeuge für die Berufsschule angeschafft werden, sodass diese Anfang des nächsten Jahres 2020 starten kann.
  • Das Kirchengebäude für die Christen in Muwafu, soll ebenfalls weiter gebaut werden.
  • Es soll ein Zaun rund um die gesamten Schulgebäude errichtet werden, um in erster Linie den Schulkindern Schutz auf dem Schulgelände zu bieten und außerdem den gesamten Schulkomplex vor Diebstahl und Einbruch zu sichern.
  • Wir wollen getrennte Schlafräume für Mädchen und Jungen auf dem Gelände der Jukira Firimoni Kiduma school errichten. Es gibt viele Waisenkinder, die zwar bei Verwandten wohnen, aber im Haushalt viel leisten müssen und daher viel zu wenig Zeit für die schulischen Arbeiten haben. Solchen Kindern wollen wir nun die Möglichkeit geben, wärend der Schulzeit in der Schule zu übernachten.
  • Nach wie vor gibt es noch sehr viele Kinder, denen wir durch eine Patenschaft helfen könnten.

Mit Ihrer Spende können wir diese Ziele gemeinsam erreichen!

    

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